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Wissenschaftliches Design
Im Projekt EDe wird ein Entlastungsprogramm für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz entwickelt und in seiner Wirksamkeit getestet.
Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet, um systematische Ergebnisse zu ermitteln, die auch für andere oder weitere Projekte bzw. die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung genutzt werden können. Im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit werden Kennzahlen ermittelt, Interviews geführt und Dokumente analysiert.
Der quantitative Teil der wissenschaftlichen Auswertung findet im Pre- Post- Design statt. Kernstück ist ein strukturiertes multidimensionales Assessmentinstrument. Damit werden zu Beginn und zum Ende der 18monatigen Interventionsphase bei ca. 320 pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz pflegebedingte Belastungen und Folgen dieser Belastungen gemessen. Die statistische Auswertung anhand der Assessmentergebnisse findet mit der Unterstützung des SPI (Sozialpsychologisches Institut in Köln) statt. Hier werden Aussagen zur Belastungssituation der pflegenden Angehörigen, sowie zur Effektivität des Entlastungsprogramms erwartet.
Der qualitative Teil der wissenschaftlichen Auswertung bezieht sich vor allem auf die kontinuierliche Prozessevaluation. Dabei werden die entwickelten Beratungspläne, die Beratungsdokumentation und die begleitenden Fallkonferenzen analysiert, sowie die Unterstützungsangebote der Region weiterentwickelt.
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