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EDe Entlastungsprogramm bei Demenz - Paritätische Sozialdienste

Der Projektverlauf

Das Konzept sieht vor, dass die teilnehmenden Familien hinsichtlich ihrer individuellen Bedürfnisse kontinuierlich begleitet, beraten und geschult werden.

Zunächst befragen neun GesundheitsberaterInnen mit Hilfe eines computer- gestützten Fragekatalogs die Hauptpflegepersonen der einzelnen Familien. Dies dient der Erhebung der aktuellen Stärken und Schwächen in der Pflegesituation zu Beginn des Projekts. In den anschließenden Beratungsgesprächen besprechen die GesundheitsberaterInnen gemeinsam mit den Familien Maßnahmen zur Verbesserung der Situation. Sie gehen auf die individuellen Belastungen der Pflegenden ein, schaffen gezielt Entlastung und entwickeln Stärken weiter.

In weiteren Beratungsgesprächen wird zusammen mit den Familien die Wirksamkeit der in Anspruch genommenen Unterstützung besprochen und gegebenenfalls angepasst. Wichtig können beispielsweise der Besuch einer Tagespflegeeinrichtung oder eine Schulung in demenzgerechter Ernährung sein. In anderen Fällen verspricht der Austausch mit anderen Pflegenden in Selbsthilfegruppen oder Gruppenschulungen einen positiven Effekt.

Flankierend stehen den GesundheitsberaterInnen die Demenzfachberatungs- stellen im Kreisgebiet zur Seite, wenn es um spezielle Fragestellungen geht.

Am Ende des Projekts werden die teilnehmenden Familien nochmals mit Hilfe des computergestützten Fragenkatalogs befragt. Dadurch sollen in einem "Vorher-Nachher-Vergleich" die Effekte gezielter Unterstützung aufgezeigt werden. Durch den Vergleich kann die Wirksamkeit des Entlastungsprogramms beurteilt werden.